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Wolfgang Servatius – AKTG § 54 – Hauptverpflichtung der Aktionäre
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-9009-7 Wachter (Hrsg.), AktG - Kommentar zum Aktiengesetz 2014 § 54 Hauptverpflichtung der Aktionäre
(1) Die Verpflichtung der Aktionäre zur Leistung der Einlagen wird durch den Ausgabebetrag der Aktien begrenzt.
(2) Soweit nicht in der Satzung Sacheinlagen festgesetzt sind, haben die Aktionäre den Ausgabebetrag der Aktien einzuzahlen.
(3) 1Der vor der Anmeldung der Gesellschaft eingeforderte Betrag kann nur in gesetzlichen Zahlungsmitteln oder durch Gutschrift auf ein Konto bei einem Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 Satz 1 oder § 53b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätigen Unternehmen der Gesellschaft oder des Vorstands zu seiner freien Verfügung eingezahlt werden. 2Forderungen des Vorstands aus diesen Einzahlungen gelten als Forderungen der Gesellschaft.
(4) 1Der Anspruch der Gesellschaft auf Leistung der Einlagen verjährt in zehn Jahren von seiner Entstehung an. 2Wird das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft eröffnet, so tritt die Verjährung nicht vor Ablauf von sechs Monaten ab dem Zeitpunkt der Eröffnung ein.
Literatur: Siehe auch die Literaturhinweise zu §§ 36–37; Becker, Aktienrechtliches und handelsrechtliches Agio, NZG 2003, 510; Heinsius, Kapitalerhöhung bei der Aktiengesellschaft gegen Geldeinlagen und Gutschrift der Einlagen auf einem Konto der Gesellschaft bei der Emissionsbank, in: Festschrift für Hans-Joachim Fleck, 1988, S. 89; Ihrig, Die endgültige freie Verfügung über die Einlage von Kapitalgesellschaftern, 1991; Lüssow, Das Agio in GmbH- und Aktienrecht, 2005; Priester, Schuldrechtliche Zusatzleistungen bei Kapitalerhöhung im Aktienrecht, in: Festschrift für Volker Röhricht, 2005, S. 467; Servatius, Gläubigereinfluss durch Covenants, 2008; Servatius, Die besondere Zweckbindung des Stammkapitals bei Drittgeschäften mit Gesellschaftern, DStR 2004, 1176; Thiessen, Zur Neuregelung der Verjährung im Handels- und Gesellschaftsrecht, ZHR 168 (2004), 503; Voigt, Leistung der Hafteinlage des Kommanditisten in einer Fremdwährung, N2G 2008, 933; Weitnauer, Der Beteiligungsvertrag, NZG 2001, 1065; Wolany, Voreinzahlungen auf Aktien, AG 1966, 79.

Übersicht

I. Bedeutung der Norm, Regelungsgehalt1 II. Die Einlagepflicht (§ 54 Abs. 1)2 1. Schuldner2 2. Gläubiger3 3. Höhe4 a) Ausgabe zum Nennbetrag5 b) Überpariemission6 c) Schuldrechtliches Agio7 4. Nachschusspflicht9 III. Vorrang der Bareinlage (§ 54 Abs. 2)11 IV. Erfüllung der Einlagepflicht (§ 54 Abs. 3)12 1. Regelungsbereich12 2. Leistungsmodalitäten14 a) Barzahlung oder Kontogutschrift14 b) Zur freien Verfügung des Vorstands17 c) Rechtsfolgen bei Verstößen19 d) Beweislast20 V. Verjährung der Einlagepflicht (§ 54 Abs. 4)21

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