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Wolfgang Servatius – AKTG § 69 – Rechtsgemeinschaft an einer Aktie
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-9009-7 Wachter (Hrsg.), AktG - Kommentar zum Aktiengesetz 2014 § 69 Rechtsgemeinschaft an einer Aktie
(1) Steht eine Aktie mehreren Berechtigten zu, so können sie die Rechte aus der Aktie nur durch einen gemeinschaftlichen Vertreter ausüben.
(2) Für die Leistungen auf die Aktie haften sie als Gesamtschuldner.
(3) 1Hat die Gesellschaft eine Willenserklärung dem Aktionär gegenüber abzugeben, so genügt, wenn die Berechtigten der Gesellschaft keinen gemeinschaftlichen Vertreter benannt haben, die Abgabe der Erklärung gegenüber einem Berechtigten. 2Bei mehreren Erben eines Aktionärs gilt dies nur für Willenserklärungen, die nach Ablauf eines Monats seit dem Anfall der Erbschaft abgegeben werden.
Literatur: Apfelbaum, Gütergemeinschaft im Gesellschaftsrecht, MittBayNot 2006, 185; Großfeld/ Spennemann, Die Teilnahmeberechtigung mehrerer gesetzlicher Vertreter von Gesellschaften in Mitgliederversammlungen von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, AG 1979, 128; Mentz/Fröhling, Die Formen der rechtsgeschäftlichen Übertragung von Aktien, NZG 2002, 201; Schwichtenberg, Gemeinschaftliche Berechtigung bei Geschäftsanteilen bzw. Aktien, die zum Gesellschaftsvermögen einer OHG oder KG gehören, DB 1976, 375.

Übersicht

I. Bedeutung der Norm, Regelungsgehalt1 II. Anwendungsbereich2 III. Aktivvertretung (§ 69 Abs. 1)3 IV. Gesamtschuldnerische Haftung (§ 69 Abs. 2)6 V. Passivvertretung (§ 69 Abs. 3)7

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