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Wolfgang Servatius – AKTG § 71c – Veräußerung und Einziehung eigener Aktien
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-9009-7 Wachter (Hrsg.), AktG - Kommentar zum Aktiengesetz 2014 § 71c Veräußerung und Einziehung eigener Aktien
(1) Hat die Gesellschaft eigene Aktien unter Verstoß gegen § 71 Abs. 1 oder 2 erworben, so müssen sie innerhalb eines Jahres nach ihrem Erwerb veräußert werden.
(2) Entfallen auf die Aktien, welche die Gesellschaft nach § 71 Abs. 1 in zulässiger Weise erworben hat und noch besitzt, mehr als zehn vom Hundert des Grundkapitals, so muß der Teil der Aktien, der diesen Satz übersteigt, innerhalb von drei Jahren nach dem Erwerb der Aktien veräußert werden.
(3) Sind eigene Aktien innerhalb der in den Absätzen 1 und 2 vorgesehenen Fristen nicht veräußert worden, so sind sie nach § 237 einzuziehen.
Literatur: Ganske, Das zweite gesellschaftsrechtliche Koordinierungsgesetz vom 13.12.1978, DB 1978, 2461; Lutter, Mindestumfang der Kapitalerhöhung bei der Verschmelzung zur Aufnahme oder Neugründung bei Aktiengesellschaften?, in: Festschrift für Herbert Wiedemann, 2002, S. 1097; Preusche, Altbestand eigener Aktien und Veräußerungspflichten nach §§ 71 ff. AktG, BB 1982, 1638.

Übersicht

I. Normzweck, Regelungsgehalt1 II. Veräußerung wegen rechtswidrigen Erwerbs (§ 71c Abs. 1)2 1. Voraussetzungen2 2. Entsprechende Anwendung3 3. Rechtsfolge4 III. Veräußerung wegen Überschreitens der Erwerbsobergrenze (§ 71c Abs. 2)7 1. Voraussetzungen7 2. Rechtsfolge8 IV. Einziehung nach Fristablauf (§ 71c Abs. 3)9

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