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Jan Eckert – AKTG § 77 – Geschäftsführung
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-9009-7 Wachter (Hrsg.), AktG - Kommentar zum Aktiengesetz 2014 § 77 Geschäftsführung
(1) 1Besteht der Vorstand aus mehreren Personen, so sind sämtliche Vorstandsmitglieder nur gemeinschaftlich zur Geschäftsführung befugt. 2Die Satzung oder die Geschäftsordnung des Vorstands kann Abweichendes bestimmen; es kann jedoch nicht bestimmt werden, daß ein oder mehrere Vorstandsmitglieder Meinungsverschiedenheiten im Vorstand gegen die Mehrheit seiner Mitglieder entscheiden.
(2) 1Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, wenn nicht die Satzung den Erlaß der Geschäftsordnung dem Aufsichtsrat übertragen hat oder der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung für den Vorstand erläßt. 2Die Satzung kann Einzelfragen der Geschäftsordnung bindend regeln. 3Beschlüsse des Vorstands über die Geschäftsordnung müssen einstimmig gefaßt werden.
Literatur: Bezzenberger, Der Vorstandsvorsitzende der Aktiengesellschaft, ZGR 1996, 661; Bürkle, Der Stichentscheid im zweiköpfigen Vorstand, AG 2012, 232; Fleischer, Vertrauen von Geschäftsleitern und Aufsichtsratsmitgliedern auf Information Dritter, ZIP 2009, 1397; Fleischer, Zur Verantwortlichkeit einzelner Vorstandsmitglieder bei Kollegialentscheidungen im Aktienrecht, BB 2004, 2645; Fleischer, Zum Grundsatz der Gesamtverantwortung im Aktienrecht, NZG 2003, 449; Froesch, Managerhaftung – Risikominimierung durch Delegation?, DB 2009, 722; v. Godin/Wilhelmi, Kommentar zum Aktiengesetz, 4. Aufl. 1971; Grunewald, Interne Aufklärungspflichten von Vorstand und Aufsichtsrat, NZG 2013, 841; von Hein, Vom Vorstandsvorsitzenden zum CEO?, ZHR 166 (2002), 464; Hoffmann-Becking, Vorstandsvorsitzender oder CEO?, NZG 2003, 745; Hoffmann-Becking, Zur rechtlichen Organisation der Zusammenarbeit im Vorstand einer AG, ZGR 1998, 497; Hoffmann-Becking, Vorstands-Doppelmandate im Konzern, ZHR 150 (1986), 570; Immenga, Zuständigkeit des mitbestimmten Aufsichtsrats, ZGR 1977, 249; Krieger, Personalentscheidungen des Aufsichtsrats, 1981; Kust, Zur Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters, WM 1980, 758; Leuering/ Dornhegge, Geschäftsverteilung zwischen GmbH-Geschäftsführern, NZG 2010, 13; Löwisch, Stimmenthaltungen sind keine Nein-Stimmen – Zur Auslegung von § 33 Abs. 1 Satz 1 BetrVG, BB 1996, 1006; Nietsch, Überwachungspflichten bei Kollegialorganen, ZIP 2013, 1449; Priester, Stichentscheid bei zweiköpfigem Vorstand, AG 1984, 253; Schiessl, Gesellschafts- und mitbestimmungsrechtliche Probleme der Spartenorganisation (Divisionalisierung), ZGR 1992, 64; Schneider, Stimmverbote im GmbH-Konzern, ZHR 150 (1986), 609; Schwark, Spartenorganisation in Großunternehmen und Unternehmensrecht, ZHR 142 (1978), 203; Wicke, Der CEO im Spannungsverhältnis zum Kollegialprinzip – Gestaltungsüberlegungen zur Leitungsstruktur einer Aktiengesellschaft, NJW 2007, 3755; Wolf, Wider eine Misstrauenspflicht im Kollegialorgan „Vorstand“, VersR 2005, 1042.

Übersicht

I. Überblick1 II. Grundsatz der Gesamtgeschäftsführung2 1. Geschäftsführung durch den Vorstand2 2. Gesamtgeschäftsführung3 III. Abweichende Regelungen4 1. Gestaltungsmöglichkeiten4 a) Geschäftsverteilung5 b) Abkehr vom Einstimmigkeitsprinzip10 2. Gestaltungsgrenzen13 IV. Beschlussfassung des Vorstands15 V. Geschäftsordnung (§ 77 Abs. 2)20

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