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Wolfgang Ott – AKTG § 264 – Notwendigkeit der Abwicklung
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-9009-7 Wachter (Hrsg.), AktG - Kommentar zum Aktiengesetz 2014 § 264 Notwendigkeit der Abwicklung
(1) Nach der Auflösung der Gesellschaft findet die Abwicklung statt, wenn nicht über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist.
(2) 1Ist die Gesellschaft durch Löschung wegen Vermögenslosigkeit aufgelöst, so findet eine Abwicklung nur statt, wenn sich nach der Löschung herausstellt, dass Vermögen vorhanden ist, das der Verteilung unterliegt. 2Die Abwickler sind auf Antrag eines Beteiligten durch das Gericht zu ernennen.
(3) Soweit sich aus diesem Unterabschnitt oder aus dem Zweck der Abwicklung nichts anderes ergibt, sind auf die Gesellschaft bis zum Schluß der Abwicklung die Vorschriften weiterhin anzuwenden, die für nicht aufgelöste Gesellschaften gelten.
Literatur: Decher/Voland, Kapitalschnitte und Bezugsrechtsausschluss im Insolvenzplan – Kalte Enteignung oder Konsequenz des ESUG?, ZIP 2013, 103; Grub-Streit, Börsenzulassung und Insolvenz, BB 2004, 1397; Günther, Auswirkungen des ESUG auf das Insolvenzplanverfahren, ZInsO 2012, 2037; Heidel/Lochner, Delisting und Eigentumsgarantie, AG 2012, 169; Held/Royé, Das Delisting-Urteil des BVerfG aus kapitalmarktrechtlicher Perspektive, Empirie und Fragestellungen für den Gesetzgeber, AG 2012, 660; Kiefner-Gillessen, Die Zukunft von „Macrotron“ im Lichte der jüngsten Rechtsprechung des BVerfG, AG 2012, 645; Madaus, Umwandlungen als Gegenstand eines Insolvenzplans nach dem ESUG, ZIP 2012, 2133; Oechsler, Der Aufsichtsrat in der Insolvenz, AG 2006, 606; Prütting/Huhn, Kollision von Gesellschaftsrecht und Insolvenzrecht bei der Eigenverwaltung?, ZIP 2002, 777; Schmidt, K., Aktienrecht und Insolvenzrecht – Organisationsprobleme bei der insolventen Aktiengesellschaft, AG 2006, 597; Sassenrath, Der Eingriff in Anteilseignerrechte durch den Insolvenzplan, ZIP 2003, 1517; Schmerbach, Das „große“ Insolvenzgericht – zugleich eine Anmerkung zum DiskE des BMJ für ein Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen v. 30.6.2010, ZInsO, 2010, 1670; Siebel, Insolvenzverwalter, Gesellschaftsorgane und die Börse, NZI 2007, 498; Wehdeking, Eigenverwaltung der insolventen Aktiengesellschaft, DZWIR 2006, 451.

Übersicht

I. Normverständnis und Systematik1 II. Vorrang Insolvenzverfahren (§ 264 Abs. 1)2 1. Vollabwicklung über Insolvenzverfahren3 2. Rückgriff auf §§ 264 ff.4 3. Abwicklungsverfahren5 4. Anhang: Nebeneinander von Insolvenz-, Aktien- und Kapitalmarktrecht7 III. Vorrang der Löschung wegen Vermögenslosigkeit (§ 264 Abs. 2)10 1. Dogmatischer Ansatz10 2. Verteilungsfähiges Vermögen11 IV. Subsidiäre Anwendung allgemeiner Vorschriften (§ 264 Abs. 3)12

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