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Wolfgang Ott – AKTG § 272 – Gläubigerschutz
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-9009-7 Wachter (Hrsg.), AktG - Kommentar zum Aktiengesetz 2014 § 272 Gläubigerschutz
(1) Das Vermögen darf nur verteilt werden, wenn ein Jahr seit dem Tag verstrichen ist, an dem der Aufruf der Gläubiger bekanntgemacht worden ist.
(2) Meldet sich ein bekannter Gläubiger nicht, so ist der geschuldete Betrag für ihn zu hinterlegen, wenn ein Recht zur Hinterlegung besteht.
(3) Kann eine Verbindlichkeit zur Zeit nicht berichtigt werden oder ist sie streitig, so darf das Vermögen nur verteilt werden, wenn dem Gläubiger Sicherheit geleistet ist.
Literatur: Erle, Die Funktion des Sperrjahres in der Liquidation der GmbH, GmbHR 1998, 216; Schmidt, K., Das Liquidations-Sperrjahr als Liquidationssicherung vor und nach MoMiG, DB 2009, 1971.

Übersicht

I. Normzweck1 II. Sperrjahr (§ 272 Abs. 1)2 III. Hinterlegung und Sicherheitsleistung (§ 272 Abs. 2, Abs. 3)3 IV. Folgen der Nichtbeachtung und Rechtsschutz4

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