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Oliver Rothley – AKTG § 327a – Übertragung von Aktien gegen Barabfindung
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-9009-7 Wachter (Hrsg.), AktG - Kommentar zum Aktiengesetz 2014 § 327a Übertragung von Aktien gegen Barabfindung
(1) 1Die Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft oder einer Kommanditgesellschaft auf Aktien kann auf Verlangen eines Aktionärs, dem Aktien der Gesellschaft in Höhe von 95 vom Hundert des Grundkapitals gehören (Hauptaktionär), die Übertragung der Aktien der übrigen Aktionäre (Minderheitsaktionäre) auf den Hauptaktionär gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung beschließen. 2§ 285 Abs. 2 Satz 1 findet keine Anwendung.
(2) Für die Feststellung, ob dem Hauptaktionär 95 vom Hundert der Aktien gehören, gilt § 16 Abs. 2 und 4.
Literatur: Austmann, Integration der Zielgesellschaft nach Übernahme, ZGR 2009, 277; Bachmann, Der beschleunigte Anteilserwerb nach dem Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz vor dem Hintergrund des Verfassungs- und Europarechts, ZIP 2009, 1249; Bayer/Schmidt, Der Referentenentwurf zum 3. UmwÄndG: Vereinfachungen bei Verschmelzungen und Spaltungen und ein neuer verschmelzungsspezifischer Squeeze out, ZIP 2010, 953; Deilmann, Aktienrechtlicher versus übernahmerechtlicher Squeeze-Out, NZG 2007, 721; Fröde, Missbräuchlicher Squeeze-Out gemäß §§ 327a ff. AktG, NZG 2007, 729; Hentzen/Rieckers, Übernahmerechtlicher Squeeze-Out – ein Nachruf?, Der Betrieb 2013, 1159; Hohl/Auerbach, BB-Rechtsprechungsreport zum Squeeze-Out 2009, BB 2010, 902; Kiefner/Brügel, Der umwandlungsrechtliche Squeeze-out, Verfahren, Grundsatzmöglichkeiten, Rechtsschutzfragen, AG 2011, 525 ff.; Kocher/ Heydel, Aktienrechtlicher Squeeze-out: Zeitpunkt des Anteilsbesitzerfordernisses und Möglichkeit eines Bestätigungsbeschlusses, BB 2012, 401; Kort, Hauptaktionär nach § 327a Abs. 1 Satz 1 AktG mittels Wertpapierdarlehen, AG 2006, 557; Kort, Squeeze-Out-Beschlüsse: Kein Erfordernis sachlicher Rechtsfertigung und bloß eingeschränkte Rechtsmissbrauchskontrolle, ZIP 2006, 1519; Kumpan/Mittermeier, Risikoentleerte Stimmrechte – Auswirkungen von Wertpapierdarlehen im Gesellschaftsrecht, ZIP 2009, 404; Lieder/Stange, Squeeze-Out: Aktuelle Streit- und Zweifelsfragen, Der Konzern 2008, 617; Markwardt, Squeeze-Out: Anfechtungsrisiken in „Missbrauchsfällen“, BB 2004, 277; Packi, Inhaltliche Kontrollmöglichkeiten bei Durchführung des umwandlungsrechtlichen Squeeze-out, ZGR, 2011, 776; Pluskat, Nichtmissbräuchliche Gestaltungen zur Erlangung der Beteiligungshöhe beim Squeeze-Out, NZG 2007, 725; Roth, Die übertragende Auflösung nach Einführung des Squeeze-Out, NZG 2003, 998; Santelmann/Hoppe/Suerbaum/Bukowski, Squeeze-Out, 2010; Schäfer/Dette, Aktienrechtlicher Squeeze-Out – Beschlussnichtigkeit bei missbräuchlicher Erlangung des Kapitalquorums?, NZG 2009, 1; Schlitt, Die gesellschaftsrechtlichen Voraussetzungen des regulären Delisting – Macrotron und die Folgen, ZIP 2004, 533; Schockenhoff/Lumpp, Der verschmelzungsrechtliche Squeeze out in der Praxis, ZIP 2013, 749; Schröder/Wirsch, Formwechsel und anschließender Squeeze-out, ZGR 2012, 660; Stephanblome, Gestaltungmöglichkeiten beim verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out, AG 2012, 814; Vetter, Squeeze-out. Der Ausschluß der Minderheitsaktionäre aus der Aktiengesellschaft nach den §§ 327a–327f AktG, AG 2002, 176; Vossius, Squeeze-Out – Checklisten für Beschlussfassung und Durchführung, ZIP 2002, 511.

Übersicht

I. Grundlagen1 1. Regelungsgegenstand und Normzweck1 2. Verfassungsmäßigkeit4 3. Andere Ausschlusstatbestände5 a) Übernahmerechtlicher Squeeze-out5 b) Mehrheitseingliederung6 c) Übertragende Auflösung7 d) Umwandlungsrechtlicher Squeeze-out8 II. Voraussetzungen für den Ausschluss9 1. Hauptaktionär9 a) Persönliche Eigenschaften9 b) Kapitalmehrheit von 95 %10 2. Squeeze-out-Verlangen14 3. Beschlussfassung17 a) Beschlussinhalt17 b) Beschlussmehrheit18 c) Materielle Beschlusskontrolle und Rechtsmissbrauch19

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